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zVg Gabriela Neuhaus 35+ Zeilen zum Lauf der Welt
27/02/2026
passt bestens zu
https://offroadreports.ch/wordpress/ultrarechter-aus-israel-sucht-investoren-an-der-bahnhofstrasse/

Nun ist es definitiv: Die Festnahme und Abschiebung des amerikanischen Journalisten Ali Abunimah durch das Zürcher Migrationsamt im Januar 2025 war gesetzeswidrig. Bereits im Dezember 2025 hatte das Zürcher Verwaltungsgericht ein entsprechendes Urteil gefällt. Nachdem der Kanton Zürich nun offenbar (wohlweislich) auf einen Weiterzug ans Bundesgericht verzichtet hat, ist dieses nun rechtskräftig.
Im Klartext heisst das: Die vom Zürcher Regierungsrat Mario Fehr zusammen mit der damaligen Fedpol-Direktorin Nicoletta della Valle verordnete Kriminalisierung des international bekannten Journalisten verstiess gegen Schweizer Recht. Die Mittel, die sie einsetzten, um den engagierten Kämpfer für Freiheit und Gerechtigkeit in Palästina von seinem geplanten Auftritt an einer Veranstaltung in Zürich abzuhalten, waren nicht nur unzimperlich, sondern illegal.
Gut, kann man sich auch hierzulande noch auf die Justiz verlassen! In einem nächsten Schritt müssten nun aber die Strippenzieher:innen, die nicht nur im «Fall Abunimah» der Israel-Lobby missliebige Veranstaltungen verhindert haben, auch persönlich belangt werden. Ali Abunimah hat diesbezüglich weitere Klagen in Aussicht gestellt…
Das ist gut so. Es kann doch nicht sein, dass della Valle für ihr Kaffee-Lokal in Bern, das sie nach ihrem unrühmlichen, mit 340’000 Franken vergoldeten Ausscheiden aus der Bundesverwaltung eröffnet hat, extra Polizeischutz gewährt wird – bezahlt von unseren Steuergeldern. Während sie weiterhin für Israel lobbyiert, und möglicherweise auch immer noch beim israelischen Rüstungsinvestment-Gesellschaft Champel Capital im Sold steht. Dementiert hat sie dies auf alle Fälle nie…
Mario Fehr, der aus seiner muslimfeindlichen und rassistischen Gesinnung keinen Hehl macht und zumindest im «Fall Abunimah» nachweislich gegen Schweizer Recht verstossen hat, müsste als Regierungsrat endlich zurücktreten. Er ist für ein Land, das sich immer noch seiner offenen und liberalen Haltung rühmt, untragbar geworden.
Mit ihren Machenschaften und der Diffamierungs-Strategie gegen alle, die Israels Terror-Politik kritisieren, haben die Lobbyorganisationen und die mit ihnen verbandelten Entscheidungsträger:innen wie Fehr und della Valle es bislang geschafft, unzählige Engagements, Initiativen, Veranstaltungen und Publikationen zu diffamieren, ins Abseits zu drängen oder gar im Keim zu ersticken.
Dank Ali Abunimahs Klage wurden nun diese immer gleichen Machenschaften hinter den Kulissen publik und entlarvt. Das Gerichtsurteil hält deutsch und deutlich fest: Gesetze gelten auch für die Akteur:innen der sogenannten «Antisemitismus-Bekämpfung».
Geschäftsnummer: VB.2025.00384
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Nachtrag vom 3. März 2026:
Nachdem das Zürcher Verwaltungsgericht entschieden hat, dass die Festnahme und Abschiebung des bekannten Journalisten und Direktor der News Plattform «Electronic Intifada» Ali Abunimah gesetzeswidrig war, kommt nun diese Woche auch der Bundesrat zum gleichen Schluss.
In seiner Stellungnahme zum Bericht der Geschäftsprüfungskommission des Ständerats GPK‑S, die die Verhängung eines Einreiseverbots im Januar 2025 gegen den Amerikaner mit scharfen Worten gerügt hatte, hält der Bundesrat fest, dass das Vorgehen der damaligen Fedpol-Chefin Nicoletta della Valle «nicht den festgelegten Abläufen» entsprochen habe.
Die Tatsache, dass della Valle das Einreiseverbot trotz gegenteiliger Empfehlungen ihrer eigenen Leute aufgrund eines Wiedererwägungsantrags von Seiten des Zürcher Polizeikommandanten verfügte, sei eine «Ausnahme von der gängigen Praxis von fedpol» und hätte nicht vorkommen dürfen.
Obschon die fünfseitige bundesrätliche Stellungnahme bereits am 2. März öffentlich gemacht und in einer griffigen Medienmitteilung verschickt wurde, hat bislang einzig Le Temps darüber berichtet.
Dafür informierte Ali Abunimah im Livestream der Electronic Intifada vom 5. März 2026 aus erster Hand über die Angelegenheit: Mittlerweile hätten mit der Regierung, einer parlamentarischen Kommission sowie einem Gericht bereits drei gewichtige Institutionen bestätigt, dass das Vorgehen der Schweizer Behörden gegen ihn rechtswidrig war, fasste er zusammen.
Und stellte in Aussicht, dass die Geschichte noch weiter gehe: Vor Bundesgericht sind weiter Klagen von Abunimah hängig, der mit dem rabiaten Vorgehen von della Valle und der Zürcher Polizei im Januar 2025 erfolgreich daran gehindert wurde, an einer Solidaritätsveranstaltung für Palästina zu sprechen.
Eine Zusammenfassung der bundesrätlichen Stellungnahme und Abunimahs Geschichte ist auch auf der Website von EI nachzulesen – während unsere Medien schweigen. Allen voran die NZZ, die vor einem Jahr eine hässliche Diffamierungskampagne gegen den bekannten Journalisten angezettelt hatte, die schliesslich zu dessen Festnahme führte…
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The US allowed Netanyahu to create four key loopholes in the deal to ensure Israel can continue its Gaza genocide – regardless of the 'ceasefire' agreement.
Muhammad Shehada Oct 15, 2025
The war may be declared “over,” but Gaza is still bleeding. In a spectacle of premature celebration, President Donald Trump stood with Israeli leaders, announcing the end of hostilities, a ceasefire signed in ink but...

Völkerrechtswidrige Angriffe auf das Gesundheitswesen in Gaza müssen gestoppt werden - Partnerorganisationen von Forumsmitglied betroffen
Das Forum für Menschenrechte in Israel/Palästina verurteilt die jüngsten Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen von Partnerorganisationen seiner Mitgliedsorganisation medico international schweiz aufs Schärfste und fordert den Schweizer Bundesrat auf, endlich konsequent zu handeln.
In einer Umfrage am 26.8.2025 vor der Migros-Filiale in Bern-Länggasse hat ein Team von der Laufkundschaft wissen wollen, ob Schweizer Detailhändler angesichts des Genozids in Gaza und den Vertreibungen in Jerusalem und der Westbank ihre Geschäftsbeziehungen zu israelischen Exporteuren abbrechen sollten.
Die Ergebnisse wurden der Migros mitgeteilt, weil sie uns in ihrer Deutlichkeit überraschten:

Am 9. April 1948 wurde das palästinensische Dorf Deir Yassin westlich von Jerusalem mit etwa 600 Einwohnern, alle Zivilisten, von 132 Mitgliedern der zionistischen Terorgruppen Irgun und Stern angegriffen.
Der Schweizer IKRK-Delegierte Jacques de Reynier besichtigte die Ruinen von Deir Yassin zwei Tage nach dem Massaker, es schätzte, dass 350 Einwohner, Männer, Frauen und Kinder ermordet worden waren.
Bericht des Schweizer IKRK-Delegierten Jacques de Reynier über Deïr Yassin.
Brief Albert Einsteins zum Massaker von Deir Yassin
9. April 2014:
Tareq Radi 66 years ago today 42 members of my family were slaughtered in Deir Yassin
Urs P. Gasche / >> ganzer Artikel auf Infosperber <<
Die Gräueltaten der Hamas vom 7. Oktober 2023 waren schlimm genug.
Doch für einen Vertreibungskrieg in Gaza noch zu wenig grausam.
Im Vorfeld der „Hochrangigen Internationalen Konferenz zur friedlichen Beilegung der Palästina-Frage und zur Umsetzung der Zwei-Staaten-Lösung“ (die „Konferenz“), die vom 28. bis 29. Juli bei den Vereinten Nationen (UN) in New York stattfindet, gibt Amnesty International die folgenden Empfehlungen heraus:
Original eng: www.amnesty.org/en/documents/amr01/0136/2025/en/
Jetzt sei der Moment, sich für das Völkerrecht zu engagieren, sagt Mirjana Spoljaric, die Präsidentin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz.
Mit sechs Staaten hat das IKRK eine Initiative lanciert. Was bringt das, und was heisst es für uns alle, wenn Konflikte immer brutaler werden?

Die israelische Regierung hat ihre Angriffe im Gazastreifen massiv ausgeweitet, zehntausenden Menschen droht aufgrund blockierter Hilfslieferungen der Hungertod. Der Bundesrat muss jetzt handeln, um die Zivilbevölkerung zu schützen und die drohende ethnische Säuberung zu verhindern. Unterzeichne den offenen Brief an Aussenminister Ignazio Cassis, um den Druck auf den Bundesrat zu erhöhen.
Die Schweizer Bevölkerung akzeptiert nicht länger, dass der Bundesrat bei Gaza wegschaut, schweigt und verharmlost. Deswegen haben über 130’000 Menschen, in nur zehn Tagen den Gaza-Appell unterzeichnet. Wir haben die Unterschriften heute eingereicht, damit Aussenminister Ignazio Cassis endlich handelt.
ICJ hearing statement on behalf of the Secretary-General of the United Nations by H.E. Ms. Elinor Hammarskjöld, Under-Secretary-General for Legal Affairs and United Nations Legal Counsel
28 April 2025,
International Court of Justice advisory proceedings on the Obligations of Israel in Relation to the Presence and Activities of the United Nations, Other International Organizations and Third States in and in relation to the Occupied Palestinian Territory
>> read the full text <<
>>
immer am 2. Freitag im Monat
Zürich, Fr. 12. September 2025, 12.30 -13.00 Central / Bahnhofbrücke
Bern, Fr. 12. September 202, 12.30 -13.15 vor der Heiliggeist-Kirche



Übergabe des Schreibens an der Tür zur Bundeskanzlei. © Luisa Baumgartner / Alliance Sud
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