Die GSP bedankt sich für Ihre Spende >>> IBAN: CH80 0900 0000 1000 4334 2 Gesellschaft Schweiz-Palästina

Er hat sich im Dezember 2024 den Truppen in Gaza entgegenstellt und soll dafür bezahlen
– wenn es nach der israelischen Regierung geht, mit dem Tod
Seit Dezember 2024 hält Israel Hussam Abu Safija, den Direktor des Kamal-Adwan-Krankenhauses im Norden Gazas, unter Folter in Gefangenschaft. Nun droht er in Haft zu sterben. Sein Rechtsanwalt, Nasser Odeh, konnte ihn vergangene Woche kurz sehen.
Maskierte Gefängniswarter brachten Abu Safija, an Händen und Füßen gefesselt, am Donnerstag zum Treffen mit Rechtsanwalt Odeh. Er hatte frische, schwere Kopfverletzungen: an Augen, Ohren und am Hals. Odeh konnte ihn im ersten Moment gar nicht erkennen. Abu Safija habe sich unzweideutig geäußert: »Das ist das letzte Mal, dass du mich siehst. Sie haben mich hierher gebracht, um mich umzubringen. Ich werde nicht überleben."
Nadschi Abbas, Direktor der Abteilung für Gefangene bei PHRI: »Abu Safija ist bis heute nie irgendeines Vergehens beschuldigt oder angeklagt worden. Er wird schlicht und pauschal wie alle Gefangenen aus Gaza als ›illegaler Kämpfer‹ festgehalten.«
*********
Nir Hasson, Liza Rozovsky and Rawan Suleiman
30. Juni 2026
Durch das Aufstellen von Betonbarrieren und das Vorrücken von Panzern festigt die IDF ihre Kontrolle im Gazastreifen und zwingt die Bewohner, ihre Häuser zu verlassen. Nach Angaben der UNO befinden sich Dutzende humanitäre Einrichtungen und wichtige Infrastruktureinrichtungen weiterhin außerhalb des von der Armee kontrollierten Gebiets.

Weiterlesen: Aufgefallen 6. Juli 2026 - Die israelische Armee...
Brief aus Jerusalem
27.06.2026

jW
»Arzt der Armen« vor Militärgericht
Weiterlesen: Aufgefallen 29. Juni 2026 - Helga Baumgarten:...
Israel verwandelt das Westjordanland in den Gazastreifen.
Es gibt nur einen Weg, das zu verhindern
Abby Seitz 15. Juni 2026
Die „Gaza-isierung“ des Westjordanlands durch Israel ist gefährdet, solange es noch Zeugen vor Ort gibt. Während Israel versucht, diese loszuwerden, indem es den Zugang zum Gebiet sperrt und Aktivisten vertreibt, könnte ein Eingreifen von außen notwendig werden.
Palästinensische Jungen blicken am Dienstag im Beduinendorf Umm al-Khair im Westjordanland zu einem jungen israelischen Siedler hinüber, nachdem ihnen ihr Fussball weggenommen wurde.
Bildnachweis: Leo Correa/AP
Weiterlesen: Aufgefallen 22. Juni 2026 - Israel verwandelt...
Jonathan war begeistert davon, nach dem 7. Oktober zu dienen. Jetzt schämt er sich
Wendell Steavenson The Economist, 29. Mai 2026

Etan Nechin 1. Juni 2026

Premierminister Benjamin Netanjahu trifft im Dezember 2023 Rekruten der israelischen Streitkräfte. Bild: Kobi Gidon / GPO
Ahmad Tibi 25. Mai 2026o

In einem letzte Woche veröffentlichten Video sind festgenommene Aktivisten der Gaza-Flottille zu sehen, die auf einem Metallboden knien, umgeben von Containern. Credit: Screenshot/Itamar Ben-Gvir
Weiterlesen: Aufgefallen 1. Juni 2026 - Wenn Ben-Gvir Israel...
The US allowed Netanyahu to create four key loopholes in the deal to ensure Israel can continue its Gaza genocide – regardless of the 'ceasefire' agreement.
Muhammad Shehada Oct 15, 2025
The war may be declared “over,” but Gaza is still bleeding. In a spectacle of premature celebration, President Donald Trump stood with Israeli leaders, announcing the end of hostilities, a ceasefire signed in ink but...

Völkerrechtswidrige Angriffe auf das Gesundheitswesen in Gaza müssen gestoppt werden - Partnerorganisationen von Forumsmitglied betroffen
Das Forum für Menschenrechte in Israel/Palästina verurteilt die jüngsten Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen von Partnerorganisationen seiner Mitgliedsorganisation medico international schweiz aufs Schärfste und fordert den Schweizer Bundesrat auf, endlich konsequent zu handeln.
In einer Umfrage am 26.8.2025 vor der Migros-Filiale in Bern-Länggasse hat ein Team von der Laufkundschaft wissen wollen, ob Schweizer Detailhändler angesichts des Genozids in Gaza und den Vertreibungen in Jerusalem und der Westbank ihre Geschäftsbeziehungen zu israelischen Exporteuren abbrechen sollten.
Die Ergebnisse wurden der Migros mitgeteilt, weil sie uns in ihrer Deutlichkeit überraschten:

Am 9. April 1948 wurde das palästinensische Dorf Deir Yassin westlich von Jerusalem mit etwa 600 Einwohnern, alle Zivilisten, von 132 Mitgliedern der zionistischen Terorgruppen Irgun und Stern angegriffen.
Der Schweizer IKRK-Delegierte Jacques de Reynier besichtigte die Ruinen von Deir Yassin zwei Tage nach dem Massaker, es schätzte, dass 350 Einwohner, Männer, Frauen und Kinder ermordet worden waren.
Bericht des Schweizer IKRK-Delegierten Jacques de Reynier über Deïr Yassin.
Brief Albert Einsteins zum Massaker von Deir Yassin
9. April 2014:
Tareq Radi 66 years ago today 42 members of my family were slaughtered in Deir Yassin
Urs P. Gasche / >> ganzer Artikel auf Infosperber <<
Die Gräueltaten der Hamas vom 7. Oktober 2023 waren schlimm genug.
Doch für einen Vertreibungskrieg in Gaza noch zu wenig grausam.
Im Vorfeld der „Hochrangigen Internationalen Konferenz zur friedlichen Beilegung der Palästina-Frage und zur Umsetzung der Zwei-Staaten-Lösung“ (die „Konferenz“), die vom 28. bis 29. Juli bei den Vereinten Nationen (UN) in New York stattfindet, gibt Amnesty International die folgenden Empfehlungen heraus:
Original eng: www.amnesty.org/en/documents/amr01/0136/2025/en/
Jetzt sei der Moment, sich für das Völkerrecht zu engagieren, sagt Mirjana Spoljaric, die Präsidentin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz.
Mit sechs Staaten hat das IKRK eine Initiative lanciert. Was bringt das, und was heisst es für uns alle, wenn Konflikte immer brutaler werden?

Die israelische Regierung hat ihre Angriffe im Gazastreifen massiv ausgeweitet, zehntausenden Menschen droht aufgrund blockierter Hilfslieferungen der Hungertod. Der Bundesrat muss jetzt handeln, um die Zivilbevölkerung zu schützen und die drohende ethnische Säuberung zu verhindern. Unterzeichne den offenen Brief an Aussenminister Ignazio Cassis, um den Druck auf den Bundesrat zu erhöhen.
Die Schweizer Bevölkerung akzeptiert nicht länger, dass der Bundesrat bei Gaza wegschaut, schweigt und verharmlost. Deswegen haben über 130’000 Menschen, in nur zehn Tagen den Gaza-Appell unterzeichnet. Wir haben die Unterschriften heute eingereicht, damit Aussenminister Ignazio Cassis endlich handelt.