Associazione Svizzera-Palestina

Die GSP bedankt sich für Ihre Spende  >>> IBAN:   Gesellschaft Schweiz-Palästina

Medienmitteilungen (de)

Medienmitteilung, 14. Mai 2022

Nakba Tag - zum Gedenken an den 15. Mai 1948

Masafer Yatta in der von Israel seit 55 Jahren besetzten Westbank -
wo Recht schon längst zu Unrecht geworden ist.

Am 5. Mai 2022 wies der Oberste Gerichtshof Israels die Klage der Bewohner:innen von acht palästinensischen Dörfern im Gebiet von Masafer Yatta im südlichen Westjordanland gegen ihre Vertreibung aus ihren Häusern und von Weideland ab, das von der israelischen Besatzungs-Armee als Schiessgebiet beansprucht wird. Die Richter wiesen die von den Bewohner:innen vorgelegten Beweise zurück, die ihre Verbindung zu dem Ort schon lange vor 1948 und bis heute belegen. Gefällt wurde das Urteil von einem Richter, der selbst in einer illegalen Siedlung in der besetzten Westbank lebt.

Leggi tutto: Nakba Tag / Masafer Yatta

US-Wahlen sind kein Grund, 

über die schweren Verstösse Israels gegen die Vierte Genfer Konvention zu schweigen 

https://news.un.org/en/story/2020/11/1076912

Weitergeleitete Medienmitteilung                         >> pdf - Original en <<

UN LOGO

 Westjordanland wird Zeuge des größten Abrisses seit Jahren

Erklärung von Yvonne Helle, der humanitären Koordinatorin
ad interim für die besetzten palästinensischen Gebiete

Jerusalem, 4. November 2020

Leggi tutto: Medienmitteilung 5.11.2020

Medienmitteilung

14. Februar 2020

Menschen- und Völkerrechte dürfen nicht untergraben werden!

Deutschland stellt sich auf die Seite Israels und sagt, der ICC habe keine Gerichtsbarkeit in den palästinensischen Gebieten.

https://www.haaretz.com/israel-news/.premium-germany-offers-to-join-deliberation-in-icccase-on-israel-palestine-1.8532301

Deutschland, Österreich und die Tschechische Republik sind Mitglieder der Vereinten Nationen. Deshalb sind sie verpflichtet, die «Allgemeinen Menschenrechte» und das von ihnen unterzeichnete Völkerrecht einzuhalten.

Leggi tutto: Menschen- und Völkerrechte dürfen nicht...

21. Mai 2018

Situation in Gaza -

Einsatz einer internationalen Untersuchungskommission

Die GSP ist entsetzt über das jüngste von Israel im Gazastreifen angerichtete Blutbad und fordert - zusammen mit den anderen neun im Forum für Menschenrechte in Israel/Palästina engagierten schweizerischen Organisationen - den Bundesat in einem offenen Brief  auf, der besonderen Rolle und Verpflichtung der Schweiz als Depositarstaat der Genfer Konventionen zum Schutz der Zivilbevölkerung nachzukommen, indem er:

  • die Entwicklung der Situation im Gazastreifen, in Ostjerusalem und im Westjordanland genau verfolgt und die unverhältnismässigen Angriffe auf die palästinensische Zivilbevölkerung verurteilt und deren Einstellung fordert;
  • sich für ein umfassendes Waffenembargo gegen Israel einsetzt, wie es von Amnesty International gefordert wird. Die Schweiz soll die Lieferung von Waffen und Gütern mit 6 militärischem Anwendungsbereich, die möglicherweise in Verbindung mit Menschen- und Völkerrechtsverletzungen zum Einsatz kommen, sofort einstellen;
  • den sofortigen Einsatz einer unabhängigen internationalen Untersuchungskommission zu den jüngsten Vorkommnissen fordert und den Internationalen Strafgerichtshof ermutigt, die Untersuchung der Situation in Gaza weiterzubringen.

Vorstand

Gaza - Offener Brief am Bundespräsident Alain Berset