Gesellschaft Schweiz-Palästina

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occupied Palestinian territoryWas man in der Schweiz sonst nicht erfährt

Zusammenfassung von Beiträgen aus englisch-sprachigen Zeitungen, Publikationen und online-Portalen.

Übersetzt und redigiert von Martin Luzi Büechi    >>> alle Beiträge

cafe palestine kopf

Quartierzentrum Bäckeranlage   Hohlstr. 67, 8004 Zürich                  

Sonntag, 27. Juni 2021

Corona bedingt leider ohne Palästinensisches Essen (Restaurant B in der Bäckeranlage ist geöffnet) 
und in lockerer Konzertbestuhlung

Türöffnung:  17.30     Begin:  18.00                                        >>> FLYER <<<

Sarah El Bulbeisi         >>> video <<<

Tabu, Trauma, Identität

PalästinenserInnen in Deutschland und in der Schweiz

Sarah El Bulbeisi 1 3Sarah El Bulbeisi erläutert in ihrem Vortrag ihre vor kurzem als Buch erschienene Dissertation "Tabu, Trauma und Identität: Subjektkonstruktionen von PalästinenserInnen in Deutschland und der Schweiz, 1960-2015".

Darin beschäftigt sie sich mit der Geschichte und Lebenswelt von PalästinenserInnen erster und zweiter Migrationsgeneration in Deutschland und in der Schweiz.

Die seit 1947 andauernden systematischen Vertreibungen von PalästinenserInnen aus Palästina/Israel gehen u.a. auf die europäische Geschichte des britischen Kolonialismus und des deutschen Nationalsozialismus zurück.

Dennoch wird die palästinensische Gewalterfahrung aus dem europäischen kollektiven Gedächtnis und öffentlichen Diskurs weitgehend ausgegrenzt und tabuisiert.

Sarah El Bulbeisi setzt sich insbesondere mit den Auswirkungen dieser Erfahrung auf in Deutschland und in der Schweiz lebende PalästinenserInnen auseinander. 

Sarah El Bulbeisi hat in Zürich studiert, in München promoviert und ist seit 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Orient-Institut Beirut, einem Forschungsinstitut der Max Weber Stiftung. 


Tabu, Trauma und Identität

Subjektkonstruktionen von PalästinenserInnen in Deutschland und der Schweiz, 1960-2015

www.transcript-verlag.de/978-3-8376-5136-2/tabu-trauma-und-identitaet

immer am 2. Freitag im Monat

Zürich, Fr. 13, August  2021,  12.30 -13.00  Central / Bahnhofbrücke

Bern, Fr. 13, August  2021,  12.30 -13.15 vor der Heiliggeist-Kirche

Mahnwache Zuerichmahnw bern

 

cafe palestine kopf

Quartierzentrum Bäckeranlage   Hohlstr. 67, 8004 Zürich               

Sonntag 23. Februar 2020

Palästinensisches Essen ab 17 Uhr                                                            >>> Flyer <<<

Büchertisch & Stickereien von der Frauenkooperative Women in Hebron

Hauptprogramm 18 Uhr

women in hebron 1a

Hebron

Aussen- und Innensicht

im Gespräch mit:

Laila (Women in Hebron) und Laura (International Solidarity Movement)

Sumud – mit Frauen Power

(Lailas Beitrag englisch, bei Bedarf Flüsterübersetzung)

Laila führt zusammen mit ihrer Schwester Nawal die Kooperative „Women in Hebron“.

Durch die Produktion und den Verkauf palästinensischer Kunsthandwerksartikel sichert diese ein Einkommen für über 150 Frauen und deren Familien. Laila ist die einzige Frau, die einen Stand auf dem alten Markt in Hebron betreibt.

Sie reist regelmässig um die Welt, um die Geschichte ihrer Kooperative zu erzählen und über die Situation in Hebron zu berichten. „My university is the shop“ sagt Laila, wenn sie erklärt wie die Kooperative ihr und vielen anderen Frauen zur Emanzipation verholfen hat. 
https://www.womeninhebron.com

Laura ist eine Schweizer Studentin, die Laila diesen Sommer in Hebron während ihres Einsatzes mit dem International Solidarity Movement (ISM) kennengelernt hat.

ISM ist eine palästinensisch geführte Organisation, die sich mit internationalen Freiwilligen an gewaltfreien direkten Aktionen der palästinensischen Bevölkerung beteiligt und die tagtäglichen Menschenrechts-verletzungen unter der israelischen Besatzung dokumentiert und veröffentlicht.
https://palsolidarity.org

 
 

Stellungnahme der GSP

„Nationalstaat des Jüdischen Volkes“

Das israelische Parlament hat am 19. Juli 2018 ein neues Grundgesetz verabschiedet, das Israel als „Nationalstaat des Jüdischen Volkes“ definiert. In diesem Zusammenhang ist zu bemerken, dass die Knesset sogenannte Grundgesetze erlässt, denen Verfassungsrang zugeschrieben wird. Sie entsprechen jedoch nicht den international üblichen Kriterien, welche als Anforderungen an eine Verfassung gestellt werden. So garantieren die Grundgesetze keine Rechtsgleichheit – das Kernelement einer demokratischen Verfassung. Zudem sollte in verfassungsgebenden Prozessen ein Konsens mit den Vertretern aller betroffenen ethnischen und nationalen Gruppen gesucht werden. Im Fall Israel trifft dies eindeutig nicht zu. Eine einfache parlamentarische Mehrheit beschliesst ein Grundgesetz, ohne Rücksicht auf Minderheiten, insbesondere die arabischen Staatsbürger.

Weiterlesen: Israel zementiert die Apartheid

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