L'ASP vous remercie pour votre don >>> IBAN: CH80 0900 0000 1000 4334 2 Association Suisse-Palestine

Quartierzentrum Bäckeranlage Hohlstr. 67, 8004 Zürich
mit Bus Nr. 31 vom Bahnhofplatz Richtung Hermetschloo bis Bäckeranlage

aktualisiert: statt Zertifikat Maskenpflicht und Kontaktdaten
ab 17 Uhr: Büchertisch, Olivenöl, Datteln und weitere Produkte aus Palästina
18.00 Uhr: Gespräch & Diskussion
im Gespräch mit Erwin Koller (Fernsehjournalist und Erfinder der Sternstunden)

Referat in englischer Sprache, Eintritt Fr. 20.-/10.- (Studierende), Büchertisch.
Anmeldung erwünscht. Auskunft: R. Ganzfried 079 592 22 84 >> Flyer A4 >> Flyer A5
Organisation
Stuttgart: Katholisches Bildungswerk Stuttgart | Cette adresse e-mail est protégée contre les robots spammeurs. Vous devez activer le JavaScript pour la visualiser. | +49 711 70 50 600 | www.kbw-stuttgart.de
Bern: Gesellschaft Schweiz-Palästina (GSP) | Cette adresse e-mail est protégée contre les robots spammeurs. Vous devez activer le JavaScript pour la visualiser. | +41 79 592 22 84 | www.palaestina.ch
Basel: Palästina Solidarität Region Basel | Cette adresse e-mail est protégée contre les robots spammeurs. Vous devez activer le JavaScript pour la visualiser. | +41 79 592 22 84 | www.palaestina-info.ch
Lehrmittel und Lehrmethoden sind immer ideologisch geprägt und multimodal. Sie vermitteln die Inhalte verbal, visuell und praktisch. Auszubildende haben aber einen Anspruch auf ausgewogene Information und Bildung. Wie lässt sich dieses in Konfliktsituationen gewährleisten? Wie gut oder mangelhaft wird dieser Bildungsanspruch im politisierten und emotionalisierten Kontext Israel/Palästina umgesetzt?
Nurit Peled-Elhanan hat die semiotischen Mittel untersucht, mit denen israelische Schulbücher die Besetzung Palästinas legitimieren und die jüdischen Schüler:innen darauf vorbereiten, dieses Regime als Soldat:innen und Zivilist:innen fortzuführen.
Samira Alayan beschreibt die Schwierigkeiten des palästinensischen Bildungssystems unter Besatzung und Zensur eine ausgewogene Bildung zu gewährleisten und hierfür geeignete Lehrmittel zur Verfügung zu stellen.
Die Referentinnen werden ihre Forschungsergebnisse vorstellen und diskutieren, wie Bildung auch ein friedliches Zusammenleben fördern könnte. Weil ihre Schlussfolgerungen auch auf andere gesellschaftliche Konflikte und Regionen zutreffen, sind ihre Empfehlungen von allgemeinem Interesse.
Die Referentinnen:
mit Amira Hass, Journalistin bei der israelischen Zeitung Haaretz
Dienstag, 16. November 2021 Vortrag auf Englisch >> FLYER <<
verpasst? hier geht es zur Aufzeichnung:
www.youtube.com/watch?v=TESV5dt7OlM&t=330s
Samedi 4 février 2023 15.00 à 16.30 Berne, Hôtel Kreuz Zeughausgasse 41
| L'entretien ZOOM a été enregistré et sera mis en ligne ici dès que possible. |

Entretien ZOOM avec Sam Bahour et Gideon Levy
«Chancen und Risiken nach den Wahlen in Israel»
(en anglais)
Sam Bahour, Palestinien, analyste politique indépendant
Gideon Levy, israélien, journaliste à Haaretz

Quartierzentrum Bäckeranlage Hohlstr. 67, 8004 Zürich

Zutritt nur mit Covid-Zertifikat, ohne Essen
ab 17 Uhr: Büchertisch, Olivenöl, Datteln und weitere Produkte aus Palästina >>> FLYER <<<
18.00 Uhr: Referat & Diskussion
Publizist und Politikwissenschaftler
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Die palästinensischen Israeli - mehr als 20% der Bürger und Bürgerinnen Israels: Diskriminiert und mit minderen Rechten im Nationalstaat des jüdischen Volkes. |
Welche Vorstellungen haben die palästinensischen Israelis über die künftige Staatsform?
Wollen sie einen gesonderten palästinensischen Staat oder befürworten sie die Einstaatenlösung?
Ein wesentliches Manko der israelischen Demokratie liegt in der faktischen Diskriminierung der palästinensischen Staatsbürger, die etwa 22 % der Gesamtbevölkerung Israels ausmachen. Eine lebendige Demokratie muss auch und gerade für ethnische und religiöse Minderheiten gelten, andernfalls gerät sie zu einer Art Apartheid.
Anders als die jüdischen Israelis, die den freiheitlich-liberalen Charakter und die sozialen Errungenschaften Israels genießen, werden die „israelischen Araber“ ob Muslime oder Christen von diesem Staat, den sie sich nicht ausgewählt haben, auf vielfältige Weise diskriminiert 1).
Das beginnt mit dem Besitz von Land und Boden. Die ILA, die staatliche „Israel Land Administration“kontrolliert 93% der gesamten Landfläche, zum grössten Teil das Resultat der Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung während der Nakba von 1947-49 und der Konfiszierung ihres Eigentums.
Die Benachteiligung geht weiter in den Sektoren Bildung, Arbeitsmarkt und Infrastruktur. Im Berufsleben geht die Benachteiligung darauf zurück, dass die Karriereplanung und die Ausbildung in Israel meist über den Militärdienst erworben werden, von dem die nicht-jüdische Minderheit in Israel weitgehend ausgenommen ist.
1) Adalah, das juristische Zentrum für die Rechte arabischer Minderheiten in Israel hat eine Liste von über 65 israelischen Gesetzen zusammengestelle, die palästinensische Bürger in Israel und/oder palästinensische Bewohner der besetzten palästinensischen Gebiete (OPT) aufgrund ihrer nationalen Zugehörigkeit direkt oder indirekt diskriminieren. ( The Discriminatory Laws Database https://www.adalah.org/en/content/view/7771 )
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Dr. Aref Hajjaj, wurde im Februar 1943 in Jaffa, im britisch besetzten Palästina geboren.
Nach schweren Bombardements der damaligen Wirtschaftsmetropole durch jüdische Milizen, floh seine Familie im Jahr 1948 nach Beirut. Später zog sie nach Kuwait, das der junge Hajjaj im Jahr 1961 verliess, um in Deutschland Politikwissenschaft, Geschichte und Völkerrecht zu studieren. Nach dem Abschluss seiner Promotion an der Uni Heidelberg trat er im Bonner Aussenministerium eine Stelle als Übersetzer und und Dozent für interkulturelle Kommunikation an.
Er hat mehrere Bücher publiziert, u.a.