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Di 06.03.12
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Bern, Le Cap (Französische Kirche), Nicolas Manuel-Saal, Predigergasse 3
Marlène Schnieper Nakba – die offene Wunde
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| Schluss mit Besetzung und Krieg |
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Schutz und Würde für die PalästinenserInnen
6.4. 2002 |
Der Krieg der israelischen Armee, der massive Waffeneinsatz gegen die palästinensische Bevölkerung rufen in aller Welt Empörung und Proteste hervor.
Wir können nicht länger schweigen angesichts der Toten, Verstümmelten und Verletzten, zerstörten Häusern, verhinderter medizinischer Versorgung, täglicher Erniedrigung der Menschen und der Zerstörung ziviler Einrichtungen auf palästinensischer Seite. Es ist schockierend, dass ein grosser Teil der israelischen Bevölkerung die gewaltsame Vertreibung (beschönigend "Transfer" genannt) der palästinensischen Bevölkerung befürwortet. Wir erachten den Widerstand der palästinensischen Bevölkerung gegen Besatzung und Diskriminierung als legitim, lehnen aber die Selbstmordattentate gegen Zivilpersonen ab.
Wir stellen fest: Die USA streben keinen gerechten Frieden in der Region an: Ihre Politik verlängert die Konflikte. Unter dem Veto der USA im Sicherheitsrat kann die UNO ihren Auftrag, die Lösung des Palästina-Konflikts herbeizuführen, nicht erfüllen.
Frieden ist möglich, aber er ist nur denkbar auf der Basis des Völkerrechts und dem Respekt der Menschenrechte. Er muss auf der Grundlage der UN-Resolutionen politisch ausgehandelt werden. Es braucht massiven weltweiten Druck der öffentlichen Meinung, um ihn durchzusetzen.
Wir fordern den Bundesrat auf, alle Bemühungen zu unterstützen, welche die Schaffung eines Staates Palästina neben Israel und ein Zusammenleben der beiden Völker auf der Basis gerechter Beziehungen fördern.
Schluss mit Besetzung und Krieg
Medizinische Versorgung garantieren
Internationale Beobachtungs- und Schutzmission einsetzen
Illegale Siedlungen aufheben
Solidarität mit allen Friedenskräften
Rückzug Israels aus sämtlichen seit 1967 besetzten Gebieten (UN-Resolution 242)
Staat Palästina neben Israel
Rückkehrrecht der Flüchtlinge (UN-Resolution 194)
Volle Bürgerrechte der palästinensischen Staatsangehörigen Israels
Wiederaufbau zerstörter Einrichtungen gegenüber Israel einfordern
Zusammenarbeit mit der israelischen Armee und Waffenhandel mit Israel beenden
Import von Gütern aus illegalen Siedlungen der besetzten Gebiete unterbinden
Palästinensischen Flüchtlingen Asyl gewähren
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